Palma-Winter Light
Off season, on point.
Palma im Januar ist mein Sweet Spot: weniger Selfie-Sticks, mehr echtes Leben. Die meisten sind ein, zwei Tage vor uns abgereist (Feiertags-Overload done), und plötzlich gehört die Insel wieder den Mallorquiner:innen, mit diesem ruhigen, warmen Rhythmus, den man im Sommer kaum findet.
The island feels empty, in the best possible way.
Less noise, more light.
Dann sind da die Sant-Sebastià-Feste: Palma wird zur Bühne. Besonders schön fand ich La Pesta (Día de la Pesta), ein ritualhafter Umzug durch die Altstadt, fast wie „Dämonen austreiben“, nur ästhetischer, lauter, kollektiver. Man steht nicht nur daneben, man ist mittendrin.
Eat & Drink (meine 3 Stops):
Bar Bosch: klassisch, immer richtig, Palma-Institution Hier gibt es mehr Infos
Cellar Sa Premsa: unkompliziert gut, genau das Richtige nach einem langen Stadtspaziergang Hier gibt es mehr Infos
Mariluz: mein „eigentlich-kein-Geheimtipp-mehr“, aber trotzdem – hingehen. Der beste Blick über Palma! Hier gibt es mehr Infos
Ein kleines Wunder: Convent de Santa Clara. Du kaufst Kekse durch eine kleine Luke, weil die Nonnen abgeschirmt leben. Das ist gleichzeitig rührend, absurd und wunderschön altmodisch — Palma kann sowas einfach.
Culture:
Palma hat ein großartiges Museum für moderne Kunst-Es Baluard Museu d’Art (unser jährlicher Fixpunkt). Dieses Jahr mit einer Ausstellung von Jannis Kounellis „Labyrinth without Walls“ Mehr Infos hier
Und wenn Kinder dabei sind: das Maritim Museum ist wirklich ein Volltreffer.